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Die Mischung macht’s

Foto: Eurohypo In der Innenstadt: Vorne links im Bild entsteht mit in den Nymphenburgre Höfen zur Sandstraße hin attraktiver Wohnraum.
Eurohypo zur Situation in München: Der Wohnungsmarkt hellt das Bild in diesem Jahr auf und gibt für 2010 positive Signale

MÜNCHEN „Der Wohnungsbau liegt voll im Wind und wird weiter boomen.“ Diese Feststellung für 2009 und zugleich Prognose für das kommende Jahr machte Rupert Hackl, der Leiter der Münchner Niederlassung der Eurohypo AG, beim diesjährigen Jahresempfang für die Branche. Doch warum leben die Menschen so gerne in München? Was macht diese Stadt so besonders?

Eine Antwort darauf gab Thomas Köntgen vom Vorstand der Eurohypo. Was ihm bei seinen Besuchen in München immer wieder auffalle, sei das aktive Leben in der Innenstadt ebenso wie in anderen Stadtteilen auch nach Geschäftsschluss und Ende der Bürozeiten. Anders als in anderen deutschen Städten seien Straßen und Plätze auch dann noch voller Leben. Ein Grund dafür sei wohl die Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit, die hier seit Jahren zu den Grundsätzen beim Bauen gehört.

Christiane Thalgott hörte das mit Freude und ein klein wenig Stolz. Hatte doch die langjährige frühere Stadtbaurätin als Chefin des Planungsreferates diese „Münchner Mischung“ entscheidend propagiert und auf ihre konsequente Umsetzung auch in neuen Stadtquartieren gesehen.

Bei Handel und Büro allerdings ist auch in München nach fünf Jahren mit stetig steigenden Umsätzen im vergangenen Jahr der Anstieg rasant in die Tiefe gefallen, was sich 2009 fortgesetzt hat. Hier erwartet Hackl noch eine längere flach verlaufende Strecke, bis es zu einem neuen Aufwärts kommt.

Im Wohnungsbau dagegen sieht es in München laut Hackl gut aus. „Die Kapitalmärkte haben sich entspannt, die Ampeln sind wieder auf Grün gesprungen und Liquidität für die überschaubare Anzahl von Objekten steht ausreichend zur Verfügung“, so der Münchner Repräsentant des Immobilienfinanzierers. Dass sich in Folge der Kapitalmarktkrise auch viele Investoren wieder auf die Immobilie als Renditeobjakt für ihr Portefeuille besonnen haben, ist ein weiteres Argument für die positive Entwicklung.

Neben dem genannten Münchner Mix bietet die bayerische Landeshauptstadt durch ihre Lage und die Innenstadtqualitäten überzeugende Wohnvorteile. An Hand von Luftaufnahmen zeigte Hackl die Quartiere und Projekte.

Aus der Vielzahl der Beispiele seien zwei besonders hervorgehoben: Die Innenstadtobjekte von den Lenbachgärten bis zu den Nymphenburger Höfen und die grüne Wohnanlage „Isargärten“ gegenüber vom Tierpark.

In Thalkirchen entsteht in einem Joint Venture zwischen Vivico, Conceptbau und Infraplan Wohnen mit hohem Freizeitwert und idealer Anbindung an die City. Diese Lage steht für Hackl stellvertretend für den Standortvorzug Münchens in einer der schönsten Regionen Deutschlands.

Das erstgenannte Beispiel zeigt für ihn die Innenstadtqualitäten Münchens auf: Ganz aktuell sind hier die Nymphenburger Höfe – „eine typisch innerstädtische Wohnlage mit hervorragender Infrastruktur“, so Hackl – mit Gewerbe und Wohnen. Für letzteres sind das Duo Baywobau und Terrafinanz sowie Optima zuständig. M. Gümbel

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