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Hoeneß glaubt: „1860 wäre einer der reichsten Vereine der Welt geworden“

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  • Bayern-Manager Uli Hoeneß findet, dass die Misere bei 1860 hausgemacht sei.
Bayern-Manager Hoeneß legt in der Stadionfrage nach: Hier erklärt er, dass die Löwen „eine goldene, eine historische Chance“ vertan haben. Präsident Beeck will mit Rummenigge verhandeln

MÜNCHEN Manfred Stoffers will am Tag nach seiner Kriegserklärung an Uli Hoeneß und den FC Bayern nichts mehr sagen. „Wir werden kein weiteres Öl ins Feuer schütten. Wir haben eine klare Rechtsauffassung, die Manfred Stoffers in seiner Pressemitteilung deutlich geäußert hat“, sagt dafür Löwen-Präsident Rainer Beeck.

Am Vortag noch hatte Stoffers, der im Juli anordnen ließ, die Zahlungen für die Catering-Kosten in der Allianz Arena teilweise einzustellen, Hoeneß noch vorgeworfen, „unverfrorene“ Behauptungen in die Welt zu setzen. Der FC Bayern, der die Zahlungen jetzt vor Gericht einklagen möchte, habe im Gegenteil eine Notlage von 1860 ausgenutzt, um sich selbst zu helfen.

Hoeneß findet das allerdings lächerlich. „Hier wird immer versucht, den FC Bayern als den bösen Buben hinzustellen“, sagte er der AZ, „1860 hatte mit dem Stadion eine goldene, ich finde sogar eine historische Chance – die haben sie nicht genutzt. Aus eigenem Unvermögen jetzt den Spieß umzudrehen und die Schuld am Stadion zu suchen, das ist ja Wahnsinn. Jeder Verein der Welt wäre glücklich, solch ein Stadion zu haben.“

Nur die Löwen eben nicht. „Wenn die bei 1860 durchgehalten hätten, wären die in 15 Jahren einer der reichsten Vereine der Welt geworden“, glaubt Hoeneß.

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So, wie seine Bayern eben. Die Löwen aber hätten so „eine einmalige Chance vertan.“ Die Löwen hätten sich lieber „mehr um die Mannschaft kümmern müssen und ums Geschäft - und nicht immer nur übers Stadion reden.“ Nicht die Allianz Arena sei schließlich der Tod des TSV 1860, sondern „alles andere“, so Hoeneß.

Beeck hofft nun aber, zumindest die Angelegenheit mit den Catering-Kosten ohne Gerichtstermin zu regeln. „Ich habe mit Rummenigge telefoniert. Wir werden das Problem lösen. Wenn als Mieter die Leistung nicht stimmt, dann muss man die Miete mindern“, sagte er. fil, ps, og.

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