Was war da eigentlich? Warum wurde ausgerechnet dieses eine Festival vom 15. bis zum 17. August vor 40 Jahren im US-Bundesstaat New York zum größten Rock- und Pop-Mythos aller Zeiten? So manches heutige Festival ist größer, viele sind noch attraktiver besetzt und alle sind besser organisiert, als Woodstock es gewesen ist. Doch keines der späteren Großkonzerte konnte diese Strahlkraft erlangen und zum Symbol für die Gefühle einer ganzen Generation werden: Musik, Liebe, Frieden – was braucht man sonst zum Leben?
Deshalb ist Woodstock auch heute aktuell, denn die Fragen nach dem großen Glück und wie wir es denn je erreichen können, beschäftigen jeden Menschen, selbst wenn er mit Hippies nichts anfangen kann, lange Haare uncool findet und Rock’n’Roll nicht mag.
Nach Woodstock pilgerte eine Million Menschen, etwa die Hälfte davon erlebte 32 Bands, unvorstellbares Chaos, einen Regenguss – und das unfassbare Gefühl, die Welt umarmen und besser machen zu können.
Zwar ist die Welt nicht wirklich besser geworden seit damals, aber das Gefühl von Woodstock lebt immer noch. Viel Spaß mit der großen Sonderausgabe der AZ zum Urknall der modernen Jugendbewegung! gr.